bunte filmstreifen liegen übereinander

Schöne, bunte Werbewelt: Gute „Bumper Ads“ sind kurz, witzig und nutzen die notorisch kurze Aufmerksamkeitsspanne der modernen Nutzer optimal aus. (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)

YouTube-Werbung: Sekunden, die zählen

Wer sich mit YouTube-Werbung beschäftigt, weiß, wie wenig Zeit einem dort bleibt, um Inhalte an den Kunden zu bringen. Nach gerade einmal sechs Sekunden hat der nämlich die Möglichkeit dazu, die Werbung, die vor seinem YouTube-Wunschvideo ausgestrahlt wird, abzubrechen. Wie diese wertvolle Zeit besonders gut genutzt werden kann, zeigen gut gemachte „Bumper Ads“. Einige davon hat YouTube sogar ausgezeichnet.

 

Innerhalb von sechs Sekunden bringen „Bumper Ads“ ihre Botschaft an die potenziellen Kunden, bevor diese die Möglichkeit haben, das Video überhaupt wegzuklicken. Ob als Vorschau zu einem längeren Werbefilm, oder allein für sich stehend: Die Vorteile von gut gemachten „Bumper Ads“ liegen auf der Hand. Sie nutzen nicht nur die notorisch kurze Aufmerksamkeitsspanne der modernen Nutzer optimal aus, sie verbrauchen auch weniger Daten als längere Werbung.

 

Zehn besonders gelungene „Bumper Ads“ sind auf dem „Bumper Ad Leaderbord“ von Google zu sehen. Ein gutes Beispiel, dass „Bumper Ads“ kreativ und witzig sein können, ist der Bifi-Spot „Mach doch, was dir schmeckt“. In ihm beißt ein hungriger Büroangestellter kurzerhand von dem Bifi ab, das seine Kollegin im Lift gerade ausgepackt hat.

 

Wie immer im Internet heißt der Erfolg von „Bumper Ads“ aber nicht automatisch, dass längere Werbevideos obsolet sind. Sie müssen nur gut genug sein, um die Aufmerksamkeit der Nutzer an sich zu binden. Ebenfalls gilt es zu bedenken: Allein für sich sind „Bumper Ads“ nicht immer das Wahre. „Mach doch was dir schmeckt“ von Bifi war beispielsweise Teil einer größeren Kampagne, für die das Unternehmen neben „Bumper Ads“ auch einen klassischen, 30 Sekunden langen Werbespot nutzte.