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In der Corona-Krise ist für Unternehmen schnelle, direkte und digitale Kommunikation gefragt. Mit Diensten wie WhatsApp kann man Kunden eng binden. (Foto: Thomas Ulrich / LoboStudioHamburg auf Pixabay)

Ran an die Messenger

Wie erreicht man auch in Krisenzeiten schnell und einfach seine Kunden? In einem Gastbeitrag für das Portal Meedia plädiert der Marketingchef der Agentur MessengerPeople, Matthias Mehner, für den verstärkten Einsatz von Messenger-Diensten wie WhatsApp.

 

Als Beispiele für gelungene digitale Kommunikation zieht er dabei unter anderem den NDR heran. Die Medienanstalt setze bei der Verbreitung ihres Podcasts „Coronavirus Update“ verstärkt auf Messenger und erziele damit gute Ergebnisse.

 

Das liege auch an der Beliebtheit von Messenger-Diensten. Mehner zitiert eine repräsentative Studie, die seine Agentur zusammen mit YouGov zum Thema „Corona und Mediennutzung“ durchgeführt hat. Laut dieser nutzen 80 Prozent der Deutschen WhatsApp und Co., um mit Freunden und Verwandten zu kommunizieren. Bei der Frage, welche Informationskanäle zum Thema Corona bevorzugt werden, landen Messenger-Dienste in der Sparte Digital auf Platz eins.

 

Was die Schnelle der Kommunikation angeht, haben Messenger-Dienste also klare Vorteile. Allerdings sollte man auch die Datenschutzverordnung der EU bedenken. Denn bevor ihre Telefonnummern entsprechend verwendet werden können, müssen Kunden sie erst freigeben, oder sich selbständig beim Unternehmen anmelden. Eine Hürde, die – ähnlich wie bei Newslettern – aber auch einen großen Vorteil hat: Wenn ein Kunde unter diesen Umständen bereit ist, Nachrichten zu empfangen, kann man davon ausgehen, dass er sie auch lesen wird.