Communities zu gründen und zu pflegen mag zwar aufwändig sein, aber so entsteht Zusammenhalt zwischen Unternehmen und Marken und den Kunden.

Communities zu gründen und zu pflegen mag zwar aufwändig sein, aber so entsteht Zusammenhalt zwischen Unternehmen und Marken und den Kunden. (Foto: truthseeker08 auf Pixabay)

Online-Community: Mia san mia

In einem Meer aus Angeboten herauszustechen, ist für die meisten Unternehmen und Marken nicht leicht. Denn die Aufmerksamkeit der Kunden ist begrenzt und selbst mit zahlreichen Datensätzen sind Kommunikations- und Werbekampagnen nicht immer ein Erfolg. Ein Trend in der Kundenkommunikation heißt deshalb: Community. Denn mehr Markentreue und Enthusiasmus als hier geht kaum.

 

Das Problem bei Community-Bildung ist: Sie ist aufwändig. Um eine motivierte Gruppe an Kunden an die eigene Marke zu binden, die ihr vertrauen und ihre Botschaften verbreiten, muss ein Unternehmen Zeit und Personal investieren. Die Vorteile wiegen den Aufwand aber in den meisten Fällen auf.

 

Kundenbindung: Um Teil einer Online-Community zu werden, muss der Nutzer selbst aktiv werden und sich beispielsweise in eine Mailingliste einschreiben oder auf einem Forum oder in einer Facebook-Gruppe registrieren. Das setzt Interesse am Unternehmen oder der Marke voraus. Community-Mitglieder sind so automatisch die treueren Kunden.

 

Multiplikatoren: Eine gut laufende Community ist eine wahre Goldmine, wenn es darum geht, Multiplikatoren zu gewinnen. Ist das Vertrauen seitens der Kunden hoch und haben sie das Gefühl, nicht ausgenutzt zu werden, verbreiten sie Werbe- und Kommunikationsbotschaften fast wie von selbst. Dieser Enthusiasmus kann mit gezielten Aktionen noch gefördert werden.

 

Feedback: Das enge Verhältnis zur Community kann ein Unternehmen auch als Quelle für Feedback nutzen. Wer ein großes Interesse am Unternehmen oder seinen Produkten hat, beschäftigt sich intensiver mit ihnen und weiß, wo mögliche Schwachstellen liegen. Wer möchte, kann den Community-Mitgliedern exklusiven Vorabzugang zu neuen Produkten und Ideen gewähren und sie so einem ersten Test unterziehen. Auch für den Bereich Marktforschung sind die Community-Mitglieder eine wertvolle Informationsquelle.

 

Communities zu gründen und zu pflegen mag zwar aufwändig sein, es lohnt sich aber gleich in mehrfacher Hinsicht. Nur den Zeitaufwand sollte man nicht unterschätzen. Denn Online-Communities wollen gepflegt werden und das Gefühl haben, dass das Unternehmen mit ihnen kommuniziert. Damit es am Ende heißt: Mia san mia.