Themenbild für Influencer-Marketing: Instagram auf Laptop und Handy

Es ist verführerisch, für das Marketing auf Influencer zu setzen. Aber Reichweite ist hier nicht alles. (Foto: cloudlynx auf Pixabay)

Influencer-Marketing: Qualität statt Quantität

Trotz mehrerer Skandale und wachsendem Misstrauen ist klar: Influencer-Marketing bleibt auch 2020 ein Thema. Allerdings ist auch dieser Kommunikationszweig im Umbruch, stellt das Fachmedium Meedia fest. Reine Quantität in Form von Followerzahlen und Likes reicht nicht mehr, um das Interesse der Nutzer zu wecken. Thema und Person müssen zusammenpassen.

 

Die Digital Natives, also die Generationen, die mit Internet und Computern groß geworden sind, verlangen von Influencern vor allem eines: Authentizität und damit Glaubwürdigkeit. Das wirkt sich auch auf Influencer-Marketing aus. Statt auf große Followerzahlen zu schauen, lohnt es sich, darauf zu achten, wofür ein Influencer steht, bevor man ihn oder sie für eine Kooperation an Bord holt. Denn:

 

  • Passt der Inhalt einer Kampagne zum Thema des Influencers, wird dieser mit Sicherheit mehr Engagement an den Tag legen und so auch seine Fans begeistern.
  • Je bekannter ein Influencer ist, desto teurer sind seine Dienste. Auch hier lohnt es sich, zu überprüfen, ob nicht auch eine Alternative für die Aktion ausreicht.
  • Influencer eigenen sich besonders gut, Teil einer Werbekampagne zu sein, die auch andere Kanäle miteinbezieht.

 

Eine Studie der Agentur Lucky Shareman kommt zu dem Ergebnis, dass Influencer von ihren Followern weiter ernst genommen werden. Zwei Drittel der Fans stufen Werbebotschaften von Influencern als glaubwürdig ein. Klassische Werbung dagegen nur 30 Prozent.