Themenbild zu Blogs: Ein Laptop auf einem Schreibtisch

Ob Neuigkeiten-Tagebuch oder Plattform für Servicetexte: Für einen Blog braucht es oft nur einen Rechner – und die passenden Inhalte, um die Zielgruppe anzusprechen. (Foto: Free Photos auf Pixabay)

Immer noch da – was bringt ein Blog?

Mitte der 2000er-Jahre galten Blogs als Revolution, inzwischen ist es still um sie geworden. Zu Unrecht. Denn Blogs mögen zwar kein umwälzendes Konzept mehr sein, aber sie können ein wertvoller Teil der Kommunikationsstrategie von Unternehmen sein, um Kunden zu informieren, zu unterhalten und auf wichtige Themen hinzuweisen.

 

Als Blogs populär wurden, war der Name – eine Kurzversion von Weblog (Netztagebuch) – Programm. Auch heute stellen sie eine einfache Alternative zur Homepage oder deren Ergänzung dar. Sind Artikel auf der Website meist nach strengen Kategorien getrennt, fungieren Blogs als Ort, um eigene Gedanken zu veröffentlichen. Bei der Themenwahl und ihrer Aufbereitung gibt es viel kreativen Spielraum.

 

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets wuchsen Blogs zu einer ernsthaften Konkurrenz für klassische Medien heran. Doch den Platz im Rampenlicht behielt das Format nicht lange. Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook machten es den Nutzern noch einmal einfacher, ihre Gedanken auszutauschen und Plattformen wie YouTube begründeten einen Trend, der heute noch gilt: Weg vom geschriebenen Wort, hin zu Bildern und Filmen.

 

Doch nur, weil sie aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten sind, heißt das nicht, dass es keine Blogs mehr gibt. Bestes Beispiel dafür ist der Preis „Goldene Blogger“, der jedes Jahr verliehen wird. Die große Anzahl der Kategorien dort verrät, wie vielfältig der Begriff Blog geworden ist: Vom Twitter-Account über Themenblogs bis zum Netzwerk TikTok findet alles, was im Netz an Plattform existiert, seinen Widerhall. Immer mit dabei ist auch der klassische, geschriebene Blog.

 

Für Firmen bieten sich Blogs als Teil der Kommunikationsstrategie an. Eingebettet in die eigene Homepage informieren sie den Nutzer und ziehen ihn immer wieder auf andere Bereiche der Webpräsenz. Servicetexte finden hier genauso Platz wie Hinweise auf Videos, Fotokollagen oder Veranstaltungen.