Scrabble-Steine bilden das Wort Facebook

Auch 2020 ist Facebook immer noch der König der Sozialen Netzwerke – der Kanal ist aber kein Selbstläufer mehr. (Foto: William Iven auf Pixabay)

Facebook-Ansatz für 2020

Selbst den größten Fans fällt es auf: Das Soziale Netzwerk Facebook ist in die Jahre gekommen. Zwar hält sich Mark Zuckerbergs Unternehmen die jüngere Zielgruppe durch Instagram und WhatsApp warm, das namensgebende Netzwerk scheint seine allerbesten Zeiten aber hinter sich zu haben. Die Kommunikation dort muss zielgerichteter werden.

 

Unternehmen, die Facebook 2020 nutzen, sollten sich deshalb folgende Fragen stellen:

 

Wer ist die Zielgruppe? Umfragen und Statistiken zeigen, dass der Kanal vor allem bei Nutzern jenseits der 30 nach wie vor beliebt ist. Bei lokalen Communities hat das Netzwerk durch seine Gruppen immer noch einen großen Vorteil. Die Glaubwürdigkeit der Plattform ist wegen Fake News und Online-Trollen aber nicht immer die beste. Wer mit seiner Werbung und Kommunikation auf Facebook setzt, sollte sich deshalb sicher sein, dass die Kunden, die man ansprechen will, das Netzwerk auch benutzen.

 

Passt das Format? Nicht jeder Beitrag, der in Print oder auf Instagram funktioniert, ist automatisch auch für Facebook tauglich. Die Algorhythmen des Netzwerks geben sehr genau vor, welche Inhalte besonders gut sichtbar sind – leider verrät Facebook nicht, nach welchen Regeln sie arbeiten. Vor dem Start einer eigenen Kampagne hilft es, sich anzusehen, wie erfolgreich ähnliche Posts sind.

 

Wen spreche ich an? Nur, weil man seine Zielgruppe kennt, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch anspricht. Um herauszufinden, wer auf Beiträge reagiert und welche Inhalte bei wem besonders beliebt sind, bietet Facebook zahlreiche Tools an. Einige davon sind auf der eigenen FB-Seite unter dem Reiter Insights zu finden. Wer es genauer haben will, kann auch das vom Netzwerk angebotene Tool Facebook Analytics benutzen.