Themenbild für Stories: Ein Handy mit Apps

Wie beliebt Story-Formate à la Instagram sind, zeigt ein Blick auf soziale Medien wie Twitter oder LinkedIn. Hier wird aktuell an eigenen Varianten gearbeitet. (Foto: Photo Mix Company auf Pixabay)

Erfolgsstory Stories

Instagram hat sie, Facebook auch und Snapchat sowieso: Stories sind gerade bei jungen Nutzern ein unglaublich beliebtes Format. So beliebt, dass mittlerweile auch Netzwerke wie Twitter (Fleets) und LinkedIn (LinkedIn Stories) an ähnlichen Konzepten arbeiten. Ohne die schnellen, oft spontanen Posts scheint kein soziales Netzwerk mehr funktionieren zu können.

 

Für den Erfolg des Story-Formats sprechen unter anderem folgende Dinge:

 

Fürs Smartphone gemacht: Stories sind schnelle Infohappen, die sich zwischendurch konsumieren lassen. Sie sind also perfekt für Smartphones, die schnell zur Hand sind, genauso schnell aber wieder weggelegt werden. Auch vom Aussehen her – Stories werden in der Regel im Hochformat erzählt – passen sie sehr gut.

 

Spontanität: Wer eine Story auf Instagram oder einem anderen Netzwerk posten will, hat alles schon dabei, was er braucht. Fotos und Videos können in der App aufgenommen, bearbeitet und veröffentlicht werden. Das erlaubt, Momente schnell einzufangen und zu veröffentlichen.

 

Authentizität: Auch, wenn man viel Vorbereitungszeit in eine Story stecken kann, Aufnahme und Veröffentlichung geschehen in der Regel schnell und wirken damit authentisch. Mehr noch – speichert sie der Urheber nicht ab, verschwinden sie nach 24 Stunden für immer. Das ist ein Anreiz, regelmäßig vorbeizuschauen.

 

Interaktivität: Genauso schnell, wie ein Story-Posting gemacht wurde, können alle, die es sehen, darauf regieren. So ist es leicht, unkompliziert mit Fans und Nutzern zu kommunizieren.

 

Bei vielen Influencern, die regelmäßig Story-Formate bedienen, hat sich eingebürgert, Stories und langfristige Postings als Ergänzungen zu sehen. Wird auf Instagram beispielsweise ein Foto veröffentlicht, wird die Story dazu benutzt, etwas über das Foto zu erzählen oder die Fans zu fragen, wie sie es finden. Die Nutzer werden so optimal miteinbezogen.